Die ersten Batterien sind nun in Griechenland in Betrieb
Europa hat in den letzten Jahren einen historischen Ausbau der erneuerbaren Energien vollzogen. Gleichzeitig ist eine neue Herausforderung immer deutlicher geworden: Wie stellen wir sicher, dass der grüne Strom genutzt wird, wenn die Produktion die Nachfrage übersteigt?
Da der Anteil von Solar- und Windenergie wächst, beobachten wir immer mehr Stunden mit sehr niedrigen oder negativen Strompreisen, zunehmende Einspeisebeschränkungen und einen deutlich höheren Bedarf an Flexibilität im Stromnetz. Die Batteriespeicherung hat sich daher von einer interessanten Technologie zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Energieinfrastruktur der Zukunft entwickelt.
Diese Entwicklung zeigt sich besonders deutlich in Griechenland, wo nun die ersten größeren Batterieanlagen den kommerziellen Betrieb aufgenommen haben. Damit liegen die ersten konkreten Betriebsdaten aus einem Markt vor, der in den letzten Jahren zu den interessantesten in Europa gehörte – sowohl aufgrund des raschen Ausbaus erneuerbarer Energien als auch aufgrund des steigenden Bedarfs an Flexibilität.
Um die wichtigsten Entwicklungsmerkmale zusammenzufassen, haben wir ein neues Whitepaper erstellt, in dem wir unter anderem folgende Themen behandeln:
warum das europäische Energiesystem in eine neue Phase eingetreten ist.
Wie zunehmende Einspeisebeschränkungen und mehr Stunden mit niedrigen Strompreisen den Bedarf an Flexibilität verändern.
warum Griechenland zu einem der interessantesten Batteriemärkte Europas geworden ist.
was die ersten Betriebsdaten aus griechischen Batterieanlagen zeigen.
Wie Batterien über mehrere Strommärkte hinweg einen Mehrwert schaffen.
und welche Entwicklungstendenzen unserer Einschätzung nach den Sektor in den kommenden Jahren prägen werden.
Wir hoffen, dass die Analyse einen differenzierten Einblick in einen Markt bieten kann, der sich weiterhin rasant entwickelt und der unserer Einschätzung nach für die weitere Energiewende von großer Bedeutung sein wird.